Zwiebelrostbraten

Rosa gebratenes Rindfleisch mit Röstzwiebeln und kräftiger Soße. Dazu noch Spätzle und schon ist der Sonntagstraum so mancher Schwaben und anderer Feinschmecker fertig. Mit unserem Zwiebelrostbraten-Rezept zeigen wir Ihnen, wie das geht!

Zutaten

für
2
Portionen

Für den Rostbraten:

  • 2Rumpsteak
  • Pfeffer, grob
  • Salz
  • 1großeZwiebel, rot
  • 1TLRapsöl

Für die Soße:

  • 1kleineSchalotte
  • 1ELRapsöl
  • 4Cocktailtomaten
  • 200mlRinderfond
  • 125mlSpätburgunder
  • Pfefferkörner, bunt
  • Salz
  • 1PriseZucker

Für die Kürbis-Kräuterspätzle:

  • 150gHokkaido-Kürbis
  • 150gWeizenmehl (Type 1050)
  • 1Ei
  • 1/2TLSalz
  • 1/2HandvollKräuter, frische

Für das feinwürzige Weinsauerkraut:

  • 1/2Schalotte
  • 1/2Apfel
  • 1TLRapsöl, kalt gepresst
  • 400gSauerkraut
  • 125mlRiesling
  • 1Wacholderbeere
  • 1Lorbeerblatt
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung

  1. Für die Kürbis-Kräuterspätzle das Kürbisfleisch mit Schale grob würfeln und mit etwas Wasser ca. 10 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze garen. Das weich gegarte Kürbisfleisch anschließend durch eine Spätzlepresse drücken oder pürieren. Mit Mehl, Ei, Salz und Kräutern in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem homogenen Teig verkneten.

  2. Für das Weinsauerkraut Schalotte pellen und fein schneiden. Apfel waschen, entkernen und mit der Schale fein würfeln. Rapsöl in den Topf geben und erwärmen. Apfel und Zwiebeln darin für 5 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Sauerkraut in 5 cm breite Abschnitte schneiden. 1 Handvoll Sauerkraut beiseitestellen. Das restliche Sauerkraut zu den Zwiebeln geben, weitere 5 Minuten anbraten, mit Riesling ablöschen und weitere 20 Minuten mit den Wacholderbeeren und den Lorbeerblättern garen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren nach dem Garen entfernen. Das ungekochte Sauerkraut unterheben und gut verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

  3. Für die Soße Schalotte pellen und fein hacken. In einer Pfanne im heißen Öl anbraten. Tomaten waschen, halbieren und mitbraten. Mit Fond und Wein ablöschen und ca.10 Minuten leise köcheln lassen. Die Soße pürieren und mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.

  4. 2 Liter Salzwasser zum Kochen bringen. Jeweils 5 TL Spätzlemasse in die Presse geben und den Teig in das kochende Wasser drücken. Sobald die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, mit dem Schaumlöffel entnehmen und in ein Sieb geben. So verfahren, bis die Spätzlemasse verbraucht ist.

  5. Für den Zwiebelrostbraten die Rumpsteaks trocken tupfen, mit Pfeffer würzen und bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 3-4 Minuten in Rapsöl anbraten. Zwiebel pellen und in Ringe schneiden.

  6. Rumpsteaks auf einen angewärmten Teller geben, salzen und zugedeckt 5 Minuten nachziehen lassen. Währenddessen die Zwiebelringe in Öl in der noch heißen Pfanne anschwitzen. Über die Rumpsteaks geben.

  7. Zwiebelrostbraten mit Weinsauerkraut, Kürbis-Kräuterspätzle und der Soße anrichten und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß

Zwiebelrostbraten-Rezept: das schwäbische Original

Die schwäbische Küche genießt einen ausgezeichneten Ruf. Nicht zuletzt durch so fantastische Gerichte wie den klassischen Zwiebelrostbraten, den deftigen Linseneintopf, Maultaschen, Spätzle oder "Bubaspitzle", wie die Schupfnudeln im schwäbischen Raum genannt werden. Mit unserem Zwiebelrostbraten-Rezept tauchen Sie ganz tief in die bodenständige und ehrliche Küche Baden-Württembergs ein. Wenige, dafür ausgewählte Zutaten wie Rindfleisch – bei unserem Zwiebelrostbraten-Rezept verwenden wir Rumpsteaks –, die namensgebenden Zwiebeln und ein guter Rotwein lassen die Herzen von Fleischliebhabern höher schlagen.

Als Beilage dürfen in einem typischen schwäbischen Rezept natürlich die Spätzle nicht fehlen. Bei unserem Zwiebelrostbraten-Rezept bekommen die selbstgemachten Spätzle durch Kürbis und Kräuter noch eine raffinierte und saisonal ideal in den Herbst und Winter passende Geschmacksrichtung.

Haben Sie schon Hunger? Dann lassen Sie sich durch unsere weiteren schwäbischen Rezepte zu einem ganzen Hausmannskost-Menü inspirieren!

Rindfleisch richtig und schonend zubereiten

Rind kann auf ganz unterschiedliche Arten zubereitet werden. Je nach Fleischart und gewünschtem Ergebnis reichen die Möglichkeiten vom langsam gegarten Rinderschmorbraten, über das noch blutige Steak bis hin zum rosa gebratenen Roastbeef. Unser Zwiebelrostbraten-Rezept verwendet Rumpsteaks, die nur kurz in der Pfanne angebraten werden und anschließend auf einem angewärmten Teller nachziehen dürfen. Dadurch wird das Fleisch besonders zart und saftig, eben so, wie es sich für einen richtig schwäbischen Zwiebelrostbraten gehört. Wenn Sie ein Fan von Roastbeef sind, dann probieren Sie auch einmal unser Rezept für Düsseldorfer Senfrostbraten. Oder Sie wagen sich zur Bereicherung Ihres Festtagsbuffets mal an unser Entrecôte am Stück!

Steaks zu braten ist eine Kunst für sich. Vom vakuumierten Vorgaren im Sous-Vide-Verfahren, bis zum Karamellisieren des Fleischs bei 800° C auf speziellen Steak-Grills, führen dabei verschiedene Wege zu einem schmackhaften Steak. Von blue über rare bis zu medium oder gar well done: Erlaubt ist bei Steaks, was Ihnen persönlich schmeckt.

Und wenn Sie genug von Rind haben, gibt es ja auch noch die Möglichkeit, Schweinebraten – zum Beispiel unseren leckeren Jägerbraten –, Kalbsbraten oder Wild zu essen. Dazu passt beispielsweise eine braune Zwiebelsoße. Für letzteres haben wir mit unserem Hirschbraten-Rezept einen heißen Tipp für Sie auf Lager. Ob Sie nun unser Zwiebelrostbraten-Rezept oder ein anderes leckeres Fleischgericht zubereiten, wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!