Tränenkuchen

Dicke goldene Tränen wie aus Engelsaugen zieren diesen leckeren Käsekuchen. Woher die Goldtröpfchen kommen und wie die luftige, zarte Baiserhaube garantiert gelingt – das verraten wir Ihnen hier.

Zutaten

für
12
Portionen

Für das Topping:

  • 3Eiweiß
  • 1PriseSalz
  • 100gZucker

Für die Füllung:

  • 500gMagerquark
  • 250gJoghurt, griechisch (10% Fett)
  • 150gZucker
  • 1PäckchenVanillezucker
  • 1PackungVanillepudding-Pulver
  • 3Ei
  • 150mlSahne
  • 250mlMilch
  • 150mlÖl

Für den Mürbeteig:

  • 300gWeizenmehl (Type 550)
  • 200gButter, weich
  • 100gZucker
  • 1PriseSalz

Utensilien:

Springform (26 cm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Springformboden mit Backpapier bedecken.

  2. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Zucker und Salz in einer Schüssel zu einem homogenen Teig verkneten. Die Springform vollständig mit dem Teig auskleiden und festdrücken.

  3. Für die Füllung Magerquark, Sahnejoghurt, Zucker, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver, Eier Sahne, Milch und Speiseöl zu einer glatten Masse verrühren und auf den Mürbeteigboden geben. Die Käsekuchenmasse glatt streichen und im unteren Drittel des Backofens 70-80 Minuten backen.

  4. Kurz bevor der Kuchen fertig gebacken ist, die Backtemperatur um 20 Grad reduzieren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz mit den Schneebesen eines Handrührgerätes steif schlagen. Dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Den Eischnee auf den noch heißen Kuchen streichen und weitere 8-10 Minuten backen, bis der Eischnee eine leichte Bräunung annimmt.

  5. Den Kuchen herausnehmen und für 1 Stunde auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Anschließend über Nacht im verschlossenen Ofen vollständig abkühlen lassen. Auf diese Weise bilden sich auf dem Baiser die goldenen „Tränen“.

  6. Den Tränenkuchen vorsichtig aus der Springform lösen, in Stücke schneiden und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Rezept für Tränenkuchen nach Omas Art

Der Käsekuchen wird in Deutschland von vielen am allerliebsten gegessen. Der aus einem Mürbeteig und Quark bzw. Frischkäse bestehende Kuchen landet in der Top-Liste der beliebtesten Kuchen auf Platz 1, dicht gefolgt von der Schwarzwälder Kirschtorte, dem Apfelkuchen und dem Bienenstich.

Rezepte für Käsekuchen gibt es fast wie Sand am Meer: Eines haben wir besonders in unser kulinarisches Herz geschlossen: das Rezept für Tränenkuchen. Was traurig klingt, löst in Wirklichkeit wahre Gaumenfreuden aus, denn der Tränenkuchen, auch Goldtröpfchentorte genannt, ist ein Gedicht.

Was steckt hinter dem himmlischen Tränenkuchen?

Einfach gesagt ist ein Tränenkuchen ein Käsekuchen mit Baiserhaube: Als Basis dient ein klassischer Mürbeteig. Darauf wird die Füllung aus Zutaten wie Quark, Joghurt, Zucker, Ei und Puddingpulver gegeben. Dann wandert der Tränen-Quarkkuchen in den Ofen. Kurz vor Ende der Backzeit wird das Baiser auf den Kuchen gegeben und für ca. 10 Minuten mitgebacken. Die Tränen oder goldenen Tröpfchen, denen der Kuchen seinen Namen verdankt, entstehen beim Abkühlen übrigens von ganz allein: durch die Feuchtigkeit, die aus dem Kuchen nach oben steigt.

Wie gelingt die Baiserhaube auf dem Kuchen?

Raffinesse verleiht dem Tränenkuchen, wie bei anderen Baiser-Rezepten, vor allem die Baiserhaube. Sie krönt auch Rezepte wie das für unseren Johannisbeer-Baiserkuchen oder unsere Zitronentarte mit Baiser. Wichtig für das Gelingen der Haube ist, dass Schüssel und Mixer absolut sauber sind. Außerdem sollten Sie ausreichend Puderzucker hinzugeben, denn der sorgt für die Standfestigkeit der Haube. Mehr Tipps für das Backen von Baiser gibt Ihnen unser Koch-Experte Iskander Madjitov.